Die im Herbst 1993 beendeten Verfassungsgespräche ermöglichten den Weg zu einem demokratischen, nicht rassistischen und vereinten Staat. Am 7. 12. 1993 nahm ein (zur Kontrolle der Regierung de Klerk beauftragter) »Übergangsexekutivrat« die Arbeit auf, der zugleich die für den 27. 4. 1994 geplanten Parlamentswahlen vorbereitete. Radikale weiße Kräfte sowie konservativ-regionalistische schwarzafrikanische Gruppierungen (besonders die Inkatha-Bewegung), in der »Freiheitsallianz« zusammengeschlossen, lehnten die Übergangsverfassung ab und erklärten sich nur unter grundsätzlichen Vorbehalten bereit, an diesen Wahlen teilzunehmen. Stärkste politische Kraft wurde bei den Parlamentswahlen,

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Quellenangabe
Brockhaus, Die Entwicklung nach den Verfassungsgesprächen (ab 1993). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sudafrika/geschichte/die-entwicklung-nach-den-verfassungsgesprächen-ab-1993