Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, Abkürzung SED, Staat und Gesellschaft beherrschende Partei der DDR, gegründet am

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Organisation

Die Führungsorgane aller Ebenen waren zunächst paritätisch mit Sozialdemokraten und Kommunisten besetzt (Parteivorsitzende: W. Pieck und O. Grotewohl), wurden aber bis 1950 nach dem Vorbild der KPdSU umgewandelt.

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Geschichtliche und programmatische Entwicklung

Unter der Formel »Aufbau einer antifaschistisch-demokratischen Ordnung in ganz Deutschland« leitete die SED mit Unterstützung der SMAD eine Umwandlung der gesellschaftlichen Struktur der SBZ nach sowjetischem Vorbild ein (Sowjetisierung). Mit dem Instrument des Blocksystems (seit 1949 im Rahmen der »Nationalen Front des Demokratischen Deutschland«) setzte sie ihren Anspruch auf die Führung im politischen Kraftfeld der SBZ/DDR durch (Nationale Front der DDR).

Mit den Auseinandersetzungen im Ostblock um die Außen- und Innenpolitik Titos rückte die SED seit 1948 von der Vorstellung

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Quellenangabe
Brockhaus, Sozialistische Einheitspartei Deutschlands. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sozialistische-einheitspartei-deutschlands