Siebenbürger Sachsen, die deutsche Volksgruppe in Siebenbürgen, nach Schätzungen (2011) noch etwa 17 000 (1940: 250 000, auch 1919–44 mit um 250 000 angegeben, 1977: 171 000); inzwischen nur noch zweitgrößte Gruppe der Rumäniendeutschen, nach den Banater Schwaben. – Die Siebenbürger Sachsen sind Nachkommen von deutschen Kolonisten, die der ungarische König Géza II. und seine Nachfolger seit 1150 ins Land riefen. Sie siedelten sich auf »Königsboden«, v. a. im Gebiet um den oberen Alt (Zentrum: Hermannstadt [Sibiu]), im Nösnerland (Zentrum: Bistritz [Bistriţa])

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Quellenangabe
Brockhaus, Siebenbürger Sachsen. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/siebenburger-sachsen