Schwarzes Loch, englisch Black Hole [blæk həʊl; der Begriff wurde 1967 von J. A. Wheeler geprägt], Astrophysik: ein Objekt extremer Massekonzentration mit einem so starken Gravitationsfeld, dass aus Bereichen innerhalb

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Existenz

Die Existenz Schwarzer Löcher ist theoretisch möglich, ihre Beobachtung und experimentelle Bestätigung jedoch sehr schwierig. Auf ihr Vorhandensein kann primär aus der auf andere Körper oder Wellen (wie elektromagnetische Wellen oder Gravitationswellen) ausgeübten Gravitationswirkung geschlossen werden. So eignen sich z. B. die bei der Entstehung oder durch Störung (etwa durch Einfang eines kompakten Objekts) eines Schwarzen Lochs erzeugten Gravitationswellen besonders gut zur

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Materiejets

Rotierende Schwarze Löcher sammeln einfallende Materie in Form einer Akkretionsscheibe. Bei einigen Schwarzen Löchern schießen aus dieser Scheibe gewaltige Materiestrahlen, sogenannte Jets, senkrecht

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Entstehung

Ein Schwarzes Loch entsteht möglicherweise bei einer Supernovaexplosion eines genügend massereichen Sterns am Ende seiner Entwicklung (Sternentwicklung), wenn die kollabierende Zentralregion eine größere Masse (etwa 2 bis 3 Sonnenmassen) als die für Neutronensterne existierende Grenzmasse hat. Es gibt dann keine Möglichkeit, den

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Primordiale Schwarze Löcher

Schwarze Löcher konnten sich möglicherweise auch in der Frühphase des Weltalls bilden. Die Masse

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Nobelpreis

Die Forschung zu Schwarzen Löchern wurde 2020 mit dem Physiknobelpreis gewürdigt.

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Literatur

M. Camenzind: Gravitation und Physik kompakter Objekte. Eine Einführung in die Welt der Weißen Zwerge, Neutronensterne
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Quellenangabe
Brockhaus, Schwarzes Loch (Astrophysik). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/schwarzes-loch-astrophysik