Sarko|idose [zu Sarkom und griechisch -eids »gestaltet«, »ähnlich«] die, -/-n, Boeck-Krankheit [norwegisch ˈbuːk-], Besnier-Boeck-Schaumann-Krankheit [bεnˈje-], eine entzündliche Erkrankung, die alle Organe des Körpers befallen kann (Systemerkrankung). Sie geht mit einer verstärkten Immunaktivität der Zellen und der Bildung von winzigen geschwulstartigen Bindegewebsvermehrungen einher. Die Sarkoidose befällt vor allem Lunge und Lymphknoten, kann aber auch Leber und Milz und fast alle anderen Organe des Körpers beeinträchtigen und zu Störungen der jeweiligen Organfunktion führen. Die Sarkoidose

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Quellenangabe
Brockhaus, Sarkoidose. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sarkoidose