Sankt Gallen, amtlich St. Gallen, französisch Saint-Gall [sε̃ˈgal], italienisch

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Recht

Nach der am 10. 6. 2001 durch Referendum gebilligten Verfassung (in Kraft seit 1. 1. 2003) übt der auf 4 Jahre nach Proporzverfahren gewählte Kantonsrat (seit 1. 6. 2008

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Landesnatur

Sankt Gallen erstreckt sich vom östlichen Südufer des Bodensees über die Molassehügel des Fürstenlandes und das Toggenburg bis an den östlichen Zürichsee (westlichster Ort: Rapperswil [Gemeinde Rapperswil-Jona]) im Südwesten, an den Walensee im zentralen Süden und

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Bevölkerung

Die Bevölkerung ist überwiegend deutschsprachig. 46,4 % der Bewohner gehörten 2014 der katholischen Kirche an, 21,7 % waren evangelisch-reformiert, 16,3 % konfessionslos (Daten zur Religionszugehörigkeit aus der Strukturerhebung, bezogen auf die ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren). Dem Islam wurden 2012 etwa 6 % Bevölkerungsanteil zugerechnet. Der Ausländeranteil liegt mit 23,5 % nur knapp unter

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Wirtschaft

Etwa 66 % der Beschäftigten arbeiten im Dienstleistungssektor, 30 % im industriellen Sektor und 4 % sind in der Land- und Forstwirtschaft tätig.

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St. Gallen: Stiftskirche

Hoch ragen die Türme der

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Verkehr

Verkehrsmäßig ist der Kanton durch ein dichtes Netz von Straßen und

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Geschichte

Der Nordosten der Schweiz gehörte im Heiligen Römischen Reich zum Herzogtum Schwaben; mit dem Niedergang der Staufer (1250) strebten im 12./13. Jahrhundert verschiedene Adelsgeschlechter zur eigenen Territorialbildung und zum Aufbau eigener Landesherrschaften (v. a. die Grafen von Toggenburg); als Handels- und Wallfahrtsort erlangte die

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Quellenangabe
Brockhaus, Sankt Gallen. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sankt-gallen-20