Pyrenäen Plural, französisch Pyrénées [pireˈne], spanisch Pirineos, katalanisch Pirineus,

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Gliederung

Trotz der Geschlossenheit des massigen Gebirgskörpers lassen sich die Pyrenäen durch bedeutende Pässe und historische Grenzen in Zentral-, Ost- und Westpyrenäen gliedern. Der Puerto de Somport (lateinisch summus portus, 1 631 m über dem Meeresspiegel) im Westen und der Puerto

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Aufbau und Oberflächengestalt

Die Pyrenäen erstrecken sich von Westnordwesten nach Ostsüdosten auf 440 km Länge und 50–140 km Breite und sind im Aneto (Maladeta) 3 404 m über dem Meeresspiegel hoch. Durch ihre ungleichseitige Abdachung (steile Nordseite, sanftere Südseite) entfallen

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Klima · Pflanzen- und Tierwelt

Das Klima ist überwiegend immerfeucht; aus dem Ebrobecken und von Südosten her reichen Zonen des sommertrockenen Mittelmeerklimas herein. Die Nordabdachung auf der atlantischen Seite ist mild mit 1 500–1 800 mm Jahresniederschlägen;

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Bevölkerung · Siedlungen

Obwohl weniger leicht passierbar als die Alpen, waren die Pyrenäen nie eine Völkerscheide. Baskenland,

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Wirtschaft · Verkehr

Wirtschaft: Die Höhenlagen sind Weidegebiete für die noch immer bedeutende Schafhaltung, zum Teil als Transhumanz über die Staatsgrenzen hinweg, zum Teil verbunden mit Rinderhaltung. Auch die Pferdehaltung spielt seit jeher eine große Rolle. Auf der spanischen Seite Anbau (mit Bewässerung) von Mais, Weizen und Roggen in breiteren Becken- und schmaleren Talsohlen,

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Vorgeschichte

Geröllgeräte und Steinwerkzeuge des Clactonien aus Terrassenschottern der oberen Garonne bilden die ältesten Spuren des Menschen im Randgebiet der Pyrenäen. Das Acheuléen ist im Garonnebecken fast ausschließlich durch Quarzitgeräte vertreten. Aus der Grotte Malarnaud (Ariège)

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Quellenangabe
Brockhaus, Pyrenäen. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/pyrenäen