In Österreich waren durch Verstaatlichungsgesetze von 1946 und 1947 große Teile der Industrie sowie die drei größten Kreditinstitute und die Elektrizitätswirtschaft gegen spätere Entschädigung der bisherigen Eigentümer in Staatseigentum überführt worden. Die Anteilsrechte an den meisten verstaatlichten Industrieunternehmen liegen seit 1970 bei der Österreichischen Bundes- und Industriebeteiligungen GmbH (ÖBIB). Die Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG (Verbund AG) verwaltet die Bundesbeteiligungen an der Elektrizitätswirtschaft. Im internationalen Vergleich machte die Privatisierungstätigkeit in Österreich lange Zeit nur geringe Fortschritte, zahlreiche Vorhaben wurden mehrfach verschoben oder aufgehoben,

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Quellenangabe
Brockhaus, Privatisierung in anderen Ländern. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/privatisierung/privatisierung-in-anderen-ländern