Phosphaturie
Phosphat|urie [zu griechisch oũron »Harn«] die, -/...ˈri|en,
vermehrte Ausscheidung von (Calcium- und Magnesium-)Phosphaten im Harn, der hierdurch eine milchig-trübe Farbe annimmt; als natürliche, vorübergehende Reaktion v. a. bei alkalischer Kost, übermäßiger Eiweißzufuhr, starker körperlicher Anstrengung oder als Hungersyndrom, als Krankheitssymptom in gesteigertem Ausmaß (Hyperphosphaturie) besonders bei Rachitis, Phosphatdiabetes, Knochenerweichung, Hyperparathyroidismus und Paget-Krankheit.
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