Phänomenologie [zu griechisch phainomenon »das den Sinnen Erscheinende«, von phainesthai »scheinen, den Anschein haben, sich zeigen«] die, -, Bereich der Philosophie, in dem ältere, innerhalb von Philosophien und Wissenschaften zumeist untergeordnete Begriffe von Phänomenologie von demjenigen Begriff zu unterscheiden sind, der als Phänomenologie im Ausgang von E. Husserls »Logischen Untersuchungen« (1900–01) zum Namen für eine facettenreiche Weise des Philosophierens geworden ist, die eine wichtige Strömung gegenwärtiger Philosophie ist.

J. H. Lambert hat in seinem Werk »Neues Organon« (2 Teile, 1764) das Wort »Phänomenologie« eingeführt.

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Quellenangabe
Brockhaus, Phänomenologie. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/phänomenologie