Partei [mittelhochdeutsch partīe »Abteilung«, zu lateinisch pars, partis »Teil«, »Anteil«], Politik: Bezeichnung für organisierte Zusammenschlüsse von Staatsbürgern zur Förderung gemeinsamer Anliegen in politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen (politische Willensbildung), v. a. durch Meinungsäußerung, direkte oder indirekte Einflussnahme auf die Regierungspolitik, Ämtererwerb und politische Gestaltung. – Das Hauptanliegen politischer Parteien wird unterschiedlich gedeutet. Manche Beobachter werten Parteien als Organisationen, die letztlich nach dem Gemeinwohl streben. Andere sehen im Machterwerb und Machterhalt den Wesenskern. Eine mittlere Linie nimmt Max Webers Sichtweise auf die Parteien ein.

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Werke

Weiterführende Literatur:

M. T. Greven: Parteien u. politische Herrschaft (1977);
S. Neumann: Die Parteien der Weimarer Republik (Neuausgabe 1977);
E. Wiesendahl: Parteien
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Quellenangabe
Brockhaus, Partei (Politik). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/partei-politik