Opposition [lateinisch »das Entgegensetzen«] die, -/-en,  Politik und Gesellschaft: im weiteren

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Erscheinungsformen

Oppositionelles Verhalten ist eine universelle Erscheinung der menschlichen Gesellschaft und ist oft Motor geschichtlicher Fortentwicklungen. Für das Kleinkind stellt eine Auflehnung gegen die elterliche Autorität einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung selbstständigen Denkens und Handelns dar. Jugendlicher Protest gegen

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Geschichte des Oppositionsbegriffs

Der Gebrauch des Begriffs Opposition zur Charakterisierung oppositionellen Verhaltens in der Politik, aber auch bereits einer Institution, die einer anderen zur Machtkontrolle entgegengesetzt ist, geht auf das 16. Jahrhundert zurück. J. Bodin z. B. bezeichnet in den »Six livres de la république« (1576) den Einspruch der römischen Volkstribunen gegen Maßnahmen des Senats als Opposition.

Das heutige Verständnis von politischer Opposition als legale Gegenmacht zur Regierung

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Typologie der politischen Opposition

Die Politikwissenschaft hat eine Typologie der politischen Opposition entwickelt, die der genaueren Erkenntnis unterschiedlicher Verhaltensweisen dient, die durch Parteiprogrammatik, Struktur des Regierungssystems oder verschiedene politische Kulturen bedingt sind. Unterschieden wird hierbei

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Quellenangabe
Brockhaus, Opposition (Politik). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/opposition-politik