Das Reich erhielt mit Konstantinopel eine neue Hauptstadt, die durch Umsiedlung von Muslimen und Christen rasch bevölkert und zum politischen und wirtschaftlichen Zentrum des Landes wurde. Die Ernennung von Gennadios II. zum Patriarchen (Amtseinführung 1454) bedeutete für die griechisch-orthodoxe Kirche ihr gesichertes Fortbestehen als religiöse wie zivile Autorität. In den folgenden hundert Jahren erlangte das Osmanische Reich seine größte Macht und Ausdehnung (Türkenkriege). Die Voraussetzungen hatte noch Mehmed II. gelegt, als er 1459 Serbien annektierte, 1461 Trapezunt (heute Trabzon), 1463

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Quellenangabe
Brockhaus, Das Osmanische Reich – eine Großmacht im 15. und 16. Jahrhundert. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/osmanisches-reich/das-osmanische-reich-als-grossmacht-im-15-und-16-jahrhundert