Ori|ent|teppich, Bezeichnung für handgearbeitete Teppiche aus der Türkei, aus Iran, Ägypten,

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Herstellung

Zur Herstellung der Orientteppiche verwendet man Schafwolle, Baumwolle und Seide, selten Kamel- und Ziegenhaar. Bei der Knüpftechnik, in der die Orientteppiche hauptsächlich gearbeitet

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Herkunft

Türkei: Anatolische Teppiche des 13. Jahrhunderts beherbergte die Alâeddin-Moschee von Konya (heute Istanbul, Museum für türkische und islamische Kunst). Aus frühosmanischer Zeit ist eine beachtliche Zahl von Teppichen erhalten. Produktionszentrum war die westanatolische Stadt Uşak (Medaillon- und Stern-Uşaks). Dort wurden auch Gebetsteppiche geknüpft, deren Zeichnung den Mihrab nachahmt. Neben großen Formaten für Moscheen und Paläste entstanden kleinformatige Nomadenteppiche mit geometrischen Mustern in lebhaften Farben. – Provenienzen: u. a. Bergama, Bursa,

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Geschichte

Der älteste erhaltene Knüpfteppich wurde 1949 in Pasyryk im Altaigebirge in einem Skythengrab gefunden (Sankt Petersburg, Eremitage). Er wird ins 5. Jahrhundert v. Chr. datiert; seine hoch entwickelte Knüpfung lässt vermuten, dass die Knüpftechnik wenigstens

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Quellenangabe
Brockhaus, Orientteppich. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/orientteppich