Neoklassizismus (Musik)
Neoklassizismus, Musik:
um 1920 entstandene Strömung, die bestrebt war, der als übersteigert empfundenen Musiksprache der Spätromantik unter Rückgriff auf barocke und klassische Formprinzipien wieder mehr Einfachheit und Natürlichkeit des Ausdrucks entgegenzustellen. Zu ihren Vertretern zählten zeitweilig u. a. I. Strawinsky (»Pulcinella«-Suite), S. Prokofjew (»Symphonie classique«), die Komponistengruppe Les Six in Paris, P. Hindemith, J. N. David und E. Krenek.
Quellenangabe
Kostenlos testen
redaktionell geprüfte und verlässliche Inhalte
altersgerecht aufbereitet im Schullexikon
monatlich kündbar