Eine seit dem 7./8. Jahrhundert bestehende slawische Siedlung wurde zur städtischen Keimzelle Leipzigs, das 1015 als befestigter Ort, 1050 als Burgwardsitz im Osterland erwähnt wird (urbs Libzi, wohl »Lindenort«). Die deutsche Burganlage (10. Jahrhundert; 1017 ersterwähnt) lag im Schnittpunkt bedeutender Handelsstraßen. In ihrer Nähe erwuchs eine erste deutsche Kaufmanns- und Handwerkersiedlung. Eine weitere Kaufmannssiedlung entstand vor 1150 um die heutige Nikolaikirche. Gegen 1165 erhielten die Ortschaften durch Markgraf

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/leipzig-20/geschichte