Kriegsgefangene, während eines internationalen bewaffneten Konflikts in Feindeshand geratene Angehörige der Streitkräfte

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Haager Landkriegsordnung

Erst in der Haager Landkriegsordnung von 1907 (Abkürzung HLKO) wurde die bis heute geltende Grundregel festgeschrieben, dass die Kriegsgefangenen der feindlichen Regierung, aber nicht der Gewalt der Personen oder Abteilungen, die sie gefangen genommen haben, unterstehen; sie

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Rechtliches

Im Sozialrecht der Bundesrepublik Deutschland konnten nach dem Kriegsgefangenenentschädigungsgesetz in der Fassung vom 4. 2. 1987 Deutsche, die Kriegsgefangene waren

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Geschichte

In der Antike stand dem Sieger das Recht zu, mit allen Angehörigen des besiegten Volkes nach eigenem Gutdünken zu verfahren, in der Regel wurden sie als Sklaven verkauft. Nachdem im Mittelalter die Sklaverei unter Christen verboten worden war, lohnte es nicht mehr, Fußvolk in Schlachten gefangen zu nehmen. Nur Ritter, für deren Freilassung ein Lösegeld erwartet werden konnte, kamen hierfür noch in Betracht. Wer sich dem Gegner ergab, wurde zum persönlichen Gefangenen des Siegers, dem auch der Lösegeldanspruch zustand. Die

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Quellenangabe
Brockhaus, Kriegsgefangene. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kriegsgefangene