Der koreanische Gründungsmythos datiert den Beginn der koreanischen Geschichte auf das

(11 von 38 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Frühgeschichte und erste Staatsgründungen (bis 1392)

Das erste menschliche Leben existierte auf der koreanischen Halbinsel bereits vor rd. 500 000 Jahren. Aus der Altsteinzeit stammen bedeutende Fundstellen im Norden und Süden Koreas. In der Jungsteinzeit, um 5000 v. Chr., besiedelte eine offenbar paläoasiatische Bevölkerung die Halbinsel. Für die Zeit um 3000 v. Chr. konnte man die Existenz einer Kammkeramik entlang der Meeresküste und an Flussufern nachweisen; glatte Keramik fand man hingegen im Landesinnern. Um 1000 v. Chr. wanderten aus dem Norden vermutlich tungusische Volksstämme, oft als Yemaek bezeichnet, ein, brachten

(80 von 592 Wörtern)

Chosŏndynastie

Die neuen Herrscher, die die Hauptstadt nach Hanyang (Seoul, »Hauptstadt«) verlegten, entmachteten den buddhistischen Klerus, führten weitreichende Reformen durch und bestimmten den Neokonfuzianismus zur Staatsphilosophie. Mithilfe einer begüterten Amtselite (Yangban) wurde nach chinesischem Muster ein Staatsapparat geschaffen, der der Dynastie ein über fünfhundertjähriges Bestehen sicherte. Das 15. Jahrhundert war eine Epoche des wirtschaftlichen Aufschwungs (Landreformen, neue

(55 von 391 Wörtern)

Japanische Herrschaft (1910–45)

Am 22. 8. 1910 annektierte Japan die Halbinsel und unterstellte sie einem Generalgouverneur; die japanische Regierung reorganisierte die

(17 von 118 Wörtern)

Teilung und Krieg (1945–53)

Im August 1945 besetzten sowjetische Truppen den Norden der Halbinsel. Nach dem militärischen Zusammenbruch Japans (Kapitulation am 15. 8./2. 9. 1945) wurde Korea – entsprechend den Beschlüssen der Jalta-Konferenz – nördlich des 38. Breitengrades (Demarkationslinie) durch

(32 von 232 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/korea-30/geschichte