Gertrud Kolmar
Kolmar, Gertrud, eigentlich G. Chodziesner [ˈxɔdʑεʃ-], Lyrikerin, * Berlin 10. 12. 1894, † (ermordet) KZ Auschwitz 1943 (?);
war Sprachlehrerin und Dolmetscherin. Als Jüdin war sie nach 1933 zunehmend isoliert, emigrierte aber nicht, da sie bei ihrem Vater bleiben wollte, der im September 1942 als 81-Jähriger nach Theresienstadt deportiert wurde. Kolmar selbst wurde ab Juli 1941 zur Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie verpflichtet, am 2. 3. 1943 nach Auschwitz
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