Keltische Sprachen gehören zur indogermanischen Sprachfamilie und werden u. a. durch den Verlust des indogermanischen p gekennzeichnet (z. B. lateinisch pater, altirisch athir »Vater«).

Die keltischen Sprachen Geografisch unterscheidet man das chronologisch relativ früh überlieferte Festlandkeltisch von dem Inselkeltischen, genetisch zwischen 1) Goidelisch mit Irisch, Schottisch-Gälisch (Ersisch) und Manx-Gälisch (Manx), 2) Keltiberisch (Keltiberer), 3) Lepontisch (lepontische Inschriften), 4) Gallo-Britannisch mit Gallisch (einschließlich Galatisch, Galater) und den britannischen Sprachen Kymrisch (Walisisch), Kornisch (wohl Ende des 18. Jahrhunderts

(69 von 486 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Keltische Sprachen. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/keltische-sprachen