indogermanische Sprachen, indoeuropäische Sprachen, Sprachfamilie, die etwa 440 Sprachen umfasst und von gut drei Milliarden Menschen gesprochen wird.

Die Bezeichnung »indogermanisch« wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts von dem dänischen Geografen Konrad Malte-Brun geprägt. Der Sprachforscher Franz Bopp wählte dagegen die Bezeichnung »indoeuropäisch«, die vor allem außerhalb des deutschen Sprachraums üblich wurde und heute synonym verwendet wird. Sowohl »indogermanisch« wie auch »indoeuropäisch« sind als Klammerbegriffe zu verstehen, die das Verbreitungsgebiet der Sprachfamilie (von den germanischen bzw. europäischen Sprachen im Nordwesten bis

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Werke

Weiterführende Literatur:

K. Brugmann u. B. Delbrück: Grundriss der vergleichenden Grammatik der indogermanischen Sprachen, 5 Bde. (21893–1930
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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, indogermanische Sprachen. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/indogermanische-sprachen