Kafka, Franz, deutschsprachiger Schriftsteller, * Prag 3. 7. 1883, † Kierling (heute zu Klosterneuburg) 3. 6. 1924. – Wie kaum ein zweiter Autor brachte Franz Kafka die Existenzbedingungen des Menschen in der Moderne zum Ausdruck: Richtungweisend gestalten seine Werke die Isolation, Deformation und Destruktion des Individuums durch

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Werk

Mit literarischen Arbeiten begann Kafka, ermutigt von M. Brod, bereits in der Studienzeit; erste Prosa erschien 1908 in der Zeitschrift »Hyperion«. Von 1910 an führte er Tagebuch, setzte sich intensiv in Selbstanalysen mit Träumen, Erlebnissen und Erfahrungen auseinander. Obwohl Kafka der Praxis der jüdischen Religion fernstand, interessierte er sich

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Wirkung

Kafkas kaum endgültig deutbares Werk fand zu seinen Lebzeiten nur geringe Beachtung. Er stand dem eigenen Schaffen

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Werke

Weiterführende Literatur:

H. Müller: Franz Kafka. Leben, Werk, Wirkung (1985);
R. Robertson: Kafka. Judentum, Gesellschaft, Literatur (aus dem Englischen, 1988);
M. Blanchot:
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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Franz Kafka. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kafka-franz