Die islamische Gemeinde entstand seit etwa 613 unter der Leitung von Mohammed in Mekka in einem polytheistischen Umfeld. Anfangs wurde sie geduldet, als sie wuchs aber verfolgt. Nach dem Auszug (arabisch Hidjra) der Muslime aus Mekka nach Medina 622 entwickelte sich durch die Abgrenzung von den dortigen Juden sowie von Polytheisten und in der letztlich siegreichen Auseinandersetzung mit den Mekkanern eine Gemeinschaft, die den Glauben an den einen Gott und die Anerkennung Mohammeds als prophetischer Führer über ihre fortbestehenden Stammesbeziehungen

(80 von 1301 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Entstehung und Ausbreitung des Islam. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/islam/entstehung-und-ausbreitung-des-islam