Mohammed, Muhammad [arabisch -ˈxa-], Stifter des Islam mit dem islamischen Ehrentitel »der Gesandte Gottes (Allahs)«, * um 570 in Mekka, † 8.6.632 in Medina.

Mohammed gehörte zur Sippe Haschim des mekkanischen Stammes Koraisch. Sein Vater Abdallah starb vor seiner Geburt, die Mutter Amina verlor er als Kind. Er wuchs bei seinem Großvater Abd al-Muttalib († 579) und nach dessen Tod bei seinem Onkel Abu Talib († um 619; Vater des Ali Ibn Abi Talib) auf. Mohammed beteiligte sich wahrscheinlich an Handelszügen der Koraisch in

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Wirkungsgeschichte

Mohammeds Leben, sein Reden, Handeln und stillschweigendes Zustimmen, wurden zur Norm (Sunna) für die Muslime. Für unterschiedliche

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Literarische Behandlung

In der europäischen Literatur früherer Epochen erscheint Mohammed als Betrüger (»Roman de Mahomet«, um 1258) und Antichrist, so

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Quellenangabe
Brockhaus, Mohammed. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/mohammed-30