Ionosphäre, Bereich der Atmosphäre, in dem die vorhandenen Gase regelmäßig mehr

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Entstehung und Eigenschaften

Wichtigste Ionisierungsquellen der Erdatmosphäre sind die kosmische Strahlung und die Sonnenstrahlung im UV- und Röntgenstrahlenbereich. Oberhalb 140 km wird atomarer Sauerstoff durch UV-Strahlung im 17- bis 91-nm-Bereich ionisiert, in 90 bis 120 km Höhe molekularer Sauerstoff durch UV-Strahlung zwischen 91 und 101 nm sowie molekularer Sauerstoff und molekularer Stickstoff

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Störungen und Wirkung

Störungen der Ionosphäre können durch Eindringen von geladenen Teilchen oder Zunahme der solaren Strahlung entstehen. Zu diesen Störungen gehört der Mögel-Dellinger-Effekt (englisch sudden ionospheric disturbance, Abkürzung SID), verursacht durch eine Sonneneruption, bei der die Emission der Wasserstofflinie Hα, die der Lyman-α-Linie und die Strahlung im Röntgenbereich unterhalb 1 nm zunehmen. Vor allem durch Letztere wird eine verstärkte Ionisation im Bereich der E- und der D-Schicht verursacht, deren Grenzen nach unten verschoben werden. Da Radiowellen in Abhängigkeit von ihrer Wellenlänge an

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Geschichte

1878 stellte Balfour Stewart (* 1828, † 1887) aufgrund der Analyse erdmagnetischer Zeitvariationen die

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Quellenangabe
Brockhaus, Ionosphäre. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ionosphäre