Die islamische Eroberung gegen Ende des 12. Jahrhunderts, die am Beginn der neuindischen Epoche steht, fügte den traditionellen Kulturkreisen des Hinduismus und Buddhismus das muslimische Kulturgut hinzu. Die christlichen Missionare legten seit dem 18. Jahrhundert den Grundstein für westliche Einflüsse, die sich mit der Verbreitung der englischen Sprache konsolidierten. Diese ergänzt heute 14 große Verfassungssprachen Indiens, die auch jüngere Literaturen wie die in Kaschmiri beinhalten. Einen Sonderfall stellt Bihari dar, dessen literarische Tradition sich v. a. in Maithili entwickelte.

Im 20. Jahrhundert lassen sich

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Quellenangabe
Brockhaus, Neuindische Literatur. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/indische-literatur/neuindische-literatur