Impfstoffe, Vakzine, Präparationen, die abgetötete oder abgeschwächte Infektions­erreger beziehungsweise deren Bestandteile oder Stoffwechselprodukte als Antigene enthalten und im Rahmen einer Impfung einem Organismus zugeführt werden.

Ziel

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Arten von Impfstoffen

Entsprechend der Vermehrungsfähigkeit der Bestandteile wird zwischen Lebendimpfstoffen und Totimpfstoffen unterschieden.

Lebendimpfstoffe enthalten vermehrungsfähige Erreger der Zielkrankheit – Bakterien oder Viren –, die aber soweit abgeschwächt (attenuiert) wurden, dass sie ihre ursprüngliche Pathogenität vollständig oder weitestgehend verloren haben. Dazu werden beispielsweise einzelne Virus-Gene mutiert oder entfernt, welche hauptverantwortlich sind für die Krankheitssymptome oder Zell-Schädigung. Im Vergleich zu Totimpfstoffen wird aber

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Entwicklung neuer Impfstoffe

Vielfältige Entwicklungen führen zu neuen Impfstoffen. Auf gentechnischem Weg können rekombinante Lebend- oder Totimpfstoffe hergestellt werden. Ein Beispiel ist der Impfstoff gegen Hepatitis B, der 1986 als erster rekombinanter Impfstoff für den Menschen zugelassen wurde. Während bei der klassischen Produktion des Hepatitis-B-Impfstoffes die Hepatitis-B-Viren aufwendig aus dem Blut erkrankter Patienten gewonnen werden mussten, um anschließend inaktiviert zu werden, kann der neue Impfstoff mit biotechnologischen Methoden

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Adjuvanzien

Neben dem Impfantigen können Impfstoffe noch Substanzen enthalten, die der Stabilisierung und der Konservierung der Impfstoffe bzw. Impfantigene

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Quellenangabe
Brockhaus, Impfstoffe. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/impfstoffe