Gymnasium das, -s/...si|en, auf der Grundschule beziehungsweise der Orientierungsstufe aufbauende Schulform des gegliederten allgemeinbildenden Schulwesens mit dem

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Gliederung des gymnasialen Bildungsgangs

In Deutschland umfasste das Gymnasium traditionell die Jahrgangsstufen 5–13, die ursprünglich in Unterstufe (Klassen 5–7), Mittelstufe (Klassen 8–10) und Oberstufe (Klassen 11/12 oder 11–13) unterteilt wurden; heute werden die beiden erstgenannten Stufen als Sekundarstufe I und die Oberstufe als Sekundarstufe II bezeichnet; innerhalb der Sekundarstufe I gelten die 5. und die 6.

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Geschichte des Gymnasiums

Das Gymnasium ist die traditionsreichste Schulform in Deutschland. Seinen Namen leitet es von den Sportstätten und Säulenhallen (Gymnasion) im antiken Griechenland ab, in denen die körperliche und später auch die geistige, philosophisch-wissenschaftliche Schulung der Jugend erfolgte. Die Traditionslinie des Gymnasiums beginnt allerdings nicht in der Antike, sondern bei den Kloster-, Dom- und Stiftsschulen des abendländisch-christlichen Frühmittelalters (ab 5. Jahrhundert), die die geistliche Bildung ihres Klerikernachwuchses mit einer weltlichen Bildung für Laien verknüpften; im Hoch- und Spätmittelalter (ab 13. Jahrhundert) kamen Stadtschulen und

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Österreichisches Gymnasium

In Österreich entspricht dem deutschen Gymnasium die allgemeinbildende höhere Schule (AHS), deren Besuch den erfolgreichen Abschluss der 4. Klasse

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Schweizer Gymnasium

In der Schweiz folgt auf die obligatorische Schulzeit (Primarstufe und leistungsdifferenzierte Sekundarstufe I) die Sekundarstufe II mit

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Werke

Weiterführende Literatur:

Zur Geschichte der höheren Schule, hg. v. A. Reble u. a., 2 Bde.
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Quellenangabe
Brockhaus, Gymnasium. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/gymnasium