Graubünden, italienisch Grigioni [-ˈdʒoːni], rätoromanisch Grischun,

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Recht

Nach der am 18. 5. 2003 durch Referendum gebilligten Verfassung (seit 1. 1. 2004 in Kraft) üben das Volk und der Große Rat (Gran Consiglio, Cussegl Grond) die Gesetzgebung aus. Dem obligatorischen Referendum unterstehen Verfassungsänderungen,

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Landesnatur

Graubünden ist ein Hochgebirgsland, das durch Talschaften geprägt ist. Es umfasst im Norden die steil abfallende Südseite der Glarner Alpen, im Westen Teile der Gotthardgruppe und der Lepontinischen Alpen sowie im Osten und Süden die Rätischen Alpen. Die wichtigsten Flüsse sind der Vorder- und der Hinterrhein, die sich bei Reichenau zum Rhein vereinigen, sowie

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Bevölkerung

Graubünden ist der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz; gut 75 % der Bevölkerung sind deutschsprachig, etwa 16 % sprechen Rätoromanisch und knapp 13 % Italienisch. Alle drei Sprachen sind in Graubünden gleichberechtigt. Rätoromanisch wurde 1938 als Nationalsprache anerkannt, nachdem schon ab 1913 die ursprünglich romanischen Ortsnamen wieder eingeführt worden waren. Radio und Fernsehen der Schweiz senden heute überregional und

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Wirtschaft

Graubünden hat sich relativ schnell von einem Agrarland zu einem Dienstleistungsstandort entwickelt. 2014  arbeiteten 73,5 % der Beschäftigten im Dienstleistungsbereich, 20,8 % im industriellen Sektor und 5,7 % in der Landwirtschaft.

Im Dienstleistungssektor bildet der Tourismus die tragende Säule der Wirtschaft:

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Verkehr

Verkehrsmäßig ist Graubünden trotz starker Kammerung auch ein Durchgangsland, dessen Täler untereinander durch Pässe (u. a. Julier, Flüela, Albula und

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Geschichte

Das Gebiet des heutigen Graubünden, ursprünglich von Rätern bewohnt, 15 v. Chr. von den Römern unterworfen, wurde ein Teil der römischen Provinz Raetia Prima. Seit 536 n. Chr. gehörte es zum Fränkischen, seit 843 zum Ostfränkischen, später zum Heiligen Römischen Reich, behielt aber unter dem

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Quellenangabe
Brockhaus, Graubünden. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/graubunden