Genf, französisch Genève [ʒəˈːv], Hauptort des schweizerischen Kantons Genf, am Ausfluss der Rhône aus dem Genfer See, 375 m über dem Meeresspiegel, mit (2018) 201 800 Einwohnern (Agglomeration 597 100 Einwohner) die zweitgrößte Stadt der Schweiz.

Genf ist Sitz zahlreicher internationaler Organisationen,

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Stadtbild

Im Mittelpunkt der Altstadt liegt die Kathedrale Saint-Pierre (begonnen um 1160, 1232 vollendet), eine dreischiffige Basilika mit hervorragender Bauplastik, besonders die spätromanischen bis frühgotischen Kapitelle. Die Makkabäerkapelle am südlichen Seitenschiff ist das erste Beispiel für den Flamboyantstil in Genf. Der Säulenportikus (1752–56) stammt von B. Alfieri. Vom Vorgängerbau wurde ein Raum mit Fußbodenmosaik und Wandbemalung freigelegt (zwischen 4. und

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Geschichte

Genfs Ursprünge reichen auf den von Caesar erwähnten Hauptort der keltischen Allobroger Genava sowie eine in caesarianischer Zeit entstandene römische Siedlung zurück. Im ausgehenden 4. Jahrhundert wurde Genf Bischofsstadt, 443–61 war es Sitz der burgundischen Könige. Nach Eroberung durch die Franken (534) kam

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Quellenangabe
Brockhaus, Genf. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/genf-20