Gehirn, Cerebrum, Encephalon, jener Abschnitt des Nervensystems, in dem sich die

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Das Gehirn der Tiere

Im Tierreich tritt ein einfach gebautes Gehirn bereits bei den niederen Würmern, z. B. bei Strudelwürmern, als lokale Verdickung des Nervengeflechts auf. Bei Fadenwürmern umgibt das Gehirn in Form eines Nervenringes den Schlund. Im Strickleiternervensystem der Gliedertiere bezeichnet man die über dem Schlund befindlichen paarigen Oberschlundganglien (Cerebralganglien) als Gehirn. Es handelt sich um knotenförmige Anhäufungen von Nervenzellen. Das schlundnahe

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Das Gehirn des Menschen

Das Gehirn des Menschen hat ein mittleres Gewicht von 1 245 g bei der erwachsenen Frau und 1 375 g beim erwachsenen Mann und verfügt nach neuesten Forschungsergebnissen über durchschnittlich 86 Mrd. Nervenzellen. Ein Mensch mit 75 kg Körpergewicht benötigt täglich gut 500 Kilokalorien (d.h. etwa ein Viertel des gesamten Energiebedarfs pro Tag), um sein Gehirn ausreichend zu versorgen. Dieses ist das Zentrum für alle Sinnesempfindungen und Willkürhandlungen, der Sitz des Bewusstseins, des Gedächtnisses und aller geistigen und seelischen Leistungen. Es liegt geschützt in

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Werke

Weiterführende Literatur:

G. M. Edelman u. G. Tononi: Gehirn und Geist. Wie aus Materie Bewusstsein entsteht (aus dem Englischen, Neuausgabe 2004);
G. Roth: Fühlen,
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Weitere Medien

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Gehirn (Grafik)

Querschnitt durch das menschliche Gehirn: im Vorderende des Zentralnervensystems befinden sich alle wichtige Schalt- und Steuerungszentren des Körpers.

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Gehirn (Grafik)

Die Hirnrinde ist die

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Quellenangabe
Brockhaus, Gehirn. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/gehirn