Gedächtnis, die Fähigkeit, Informationen abrufbar zu speichern. Das Einspeichern selbst wird Einprägen, das Abrufen Erinnern genannt. Stoffliche Grundlage des Gedächtnisses sind das Nervensystem und als dessen wichtigstem Teil das Gehirn. Wie die Informationsspeicherung im Einzelnen erfolgt, ist weitgehend unklar.

Gedächtnisformen: Nach Inhalt, Dauerhaftigkeit oder Weg der Gedächtnisbildung finden sich verschiedene Gedächtnisformen. Man unterscheidet zwischen einem Verhaltensgedächtnis (implizites Lernen) und einem Wissensgedächtnis (explizites Lernen). Beim Verhaltensgedächtnis erfolgt das Lernen durch Bildung von Assoziationen entweder als klassische Konditionierung (so löst z. B. bei

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Werke

Weiterführende Literatur:

H. J. Markowitsch u. H. Welzer: Das autobiographische Gedächtnis. Hirnorganische Grundlagen und biosoziale Entwicklung (2
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Quellenangabe
Brockhaus, Gedächtnis. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/gedächtnis