Mit dem Eintritt der SPD in die Bundesregierung 1966 begann eine neue Phase der Ostpolitik. Die sozialliberale Koalition unter Brandt (SPD) und W. Scheel (FDP) seit Ende 1969 gestaltete sie als Vertragspolitik aus und bettete sie in ein übergreifendes Konzept der Entspannungspolitik ein. Die Bundesregierung war dabei bereit, die innerdeutsche Grenze in dem Maße anzuerkennen, in dem sie durchlässiger wurde und »menschliche Erleichterungen« die Zusammengehörigkeit der Deutschen weiter ermöglichten. Die Deutschlandpolitik wurde damit

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Quellenangabe
Brockhaus, Zwischen Ostpolitik und Verwestlichung: Deutschlandpolitik der Bundesrepublik 1966–82. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/deutsche-einheit/zwischen-ostpolitik-und-verwestlichung-deutschlandpolitik-der-bundesrepublik-1966-82