Deutsche Wiedervereinigung, politisch-historischer Begriff zur Deutschen Frage, bezeichnet die Bemühungen zur Wiederherstellung der staatlichen Einheit Deutschlands nach der Teilung ab 1945/49.

Der Ost-West-Konflikt und seine Verschärfung im Kalten Krieg, aber auch

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Demokratische Wende in der DDR

Ende der 1980er-Jahre verstärkten sich die gesellschaftlichen Spannungen in der DDR. Die Staats- und Wirtschaftskrise der DDR artikulierte sich im Protest der Bürgerbewegung. Ziel der Bürgerrechtsgruppen (Neues Forum, Demokratie Jetzt u. a.) war dabei die Demokratisierung der DDR, nicht ihre Abschaffung. Die Unzufriedenheit der Menschen mit den Auswirkungen des Sozialismus im Alltag, die wirtschaftliche Zerrüttung, der Protest gegen weitere Beschränkungen der Reisefreiheit und der Menschenrechte

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Außenpolitische Absicherung

Nach der Öffnung der Berliner Mauer am 9.11.1989 bezogen auch die »vier Mächte« zu den Ereignissen Stellung. US-Präsident George Bush machte dabei frühzeitig klar, dass die Deutschen in West und Ost selbst über ihre Einheit zu entscheiden hätten, doch müsse ein vereinigtes Deutschland der NATO und der Europäischen Gemeinschaft

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Quellenangabe
Brockhaus, Deutsche Wiedervereinigung. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/deutsche-wiedervereinigung