Buchhandel, Wirtschaftszweig, der sowohl die Herstellung und Vervielfältigung (Produktion) als auch die Verbreitung von Büchern, Zeitschriften, Musikalien, reproduzierten Kunstwerken, Atlanten, Landkarten, Globen, Lehrmitteln, auch Kassetten, Schallplatten, DVDs und CD-ROMs

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Organisationen in den deutschsprachigen Ländern

Die Standesorganisation des herstellenden und vertreibenden Buchhandels in Deutschland ist der Börsenverein

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Verbreitender Buchhandel

Die häufigste Form des verbreitenden Buchhandels ist der Sortimentsbuchhandel mit offenem Ladengeschäft. Aus der Vielzahl lieferbarer Bücher und unter ständiger Beobachtung der aktuellen Neuproduktion trifft der Buchhändler (»Sortimenter«) für sein »Sortiment« die für seinen jeweiligen Kundenkreis angemessene Auswahl. Lieferbare Bücher, die vom Kunden verlangt werden, aber nicht vorrätig sind, werden vom Sortimenter beim Verlag oder über den Zwischenbuchhandel beschafft. Für die Prüfung von Neuerscheinungen

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Geschichte des Buchhandels

Im europäischen Kulturkreis gab es einen Buchhandel bereits im alten Griechenland. Zentrum war Athen, hinzu traten in der Zeit des Hellenismus Alexandria und Pergamon. Die Römer übernahmen von den Griechen den Buchhandel mit Rom als Zentrum. Während die »librarii« für die Herstellung (das Beschreiben) von Handschriften verantwortlich waren, besorgten die »bibliopolae« den Vertrieb der Texte. Im Mittelalter kam es zur Ausbildung eines geregelteren Buchhandels erst mit Entstehen der Universitäten,

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Literatur

R. Wittmann, Geschichte des deutschen Buchhandels (32011)
Buch u. Buchhandel
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Quellenangabe
Brockhaus, Buchhandel. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/buchhandel