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Antike

Die Geschichte der Bibliothek ist eng mit der historischen Entwicklung von Schrift- und Buchformen verknüpft; ihre Anfänge

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Mittelalter bis 16. Jahrhundert

Im Mittelalter wurden die christlichen Klöster zu Zentren der Schriftkultur und Textüberlieferung; bis ins späte Mittelalter blieb die Klosterbibliothek der bestimmende Bibliothekstyp. Die erste abendländische Klosterbibliothek wurde 540 von Cassiodor in Vivarium (Süditalien) gegründet. Weitere frühe Klosterbibliotheken entstanden

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17. und 18. Jahrhundert

Die seit Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Metalltypen anwachsende Buchproduktion vergrößerte die Bestände der Bibliotheken und machte eine neue Aufbewahrungs- und Präsentationsform erforderlich. Zwar ließ T. Bodley noch 1602 die Universitätsbibliothek in Oxford als Pultbibliothek einrichten, doch

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19. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Die universale Sammlung der wissenschaftlichen Literatur aller Länder und Zeiten, v. a. aber auch die industrialisierte Buchproduktion ließen nicht nur in den National- und Hof-, sondern auch in den Universitätsbibliotheken die Bestände zu Größenordnungen anwachsen, die das Konzept der Saalbibliothek nicht mehr zeitgemäß erscheinen ließen. Im Bibliotheksbau setzte sich im 19. Jahrhundert die Magazinbibliothek durch, die als dreigeteilte wissenschaftliche Gebrauchsbibliothek organisiert wurde: Der Aufbewahrung der Bestände diente nun das für Benutzer unzugängliche

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Quellenangabe
Brockhaus, Entwicklungsgeschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/bibliothek/entwicklungsgeschichte