Attenuierung
Attenuierung [zu ad... und lateinisch tenuare »verdünnen«, »schwächen«],
Abschwächung der krank machenden Fähigkeit (Pathogenität) von Krankheitserregern (Bakterien oder Viren) durch verschiedene Verfahren (z. B. häufige Kulturpassagen), ohne dass dabei deren antigene Wirksamkeit (Immunogenität) verloren geht; die Auswahl attenuierter Stammvarianten ermöglicht die Herstellung von Lebendimpfstoffen, mit denen ein Impfschutz gegen z. B. Masern, Mumps, Röteln oder Gelbfieber erzeugt werden
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