An|alphabetismus [griechisch], mangelhafte oder fehlende Kenntnis und Beherrschung des Lesens und Schreibens.

Nach einer Definition der UNESCO von 1951 gilt jeder als Analphabet beziehungsweise »illettré«, welcher nicht in der Lage ist, einen einfachen alltagsnahen Text – verstehend – zu lesen oder zu schreiben, und zwar in einer Sprache, die er selbst gewählt hat.

Personen, die nur lesen, aber nicht schreiben können, werden als Semianalphabeten bezeichnet; Sekundäranalphabeten haben eine früher erworbene Lese- und Schreibfähigkeit verloren.

Als funktionale Analphabeten werden Menschen bezeichnet, die aufgrund

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Quellenangabe
Brockhaus, Analphabetismus. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/analphabetismus