Altsteinzeit, Paläolithikum, die älteste und weitaus längste Epoche der Menschheitsgeschichte. Die

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Quellen

Wichtigste Quellen der Altsteinzeit sind erhalten gebliebene Steinartefakte (Steinwerkzeuge und die bei ihrer Herstellung entstandenen Abfälle), die aus hartem, spaltbarem Gestein (Quarz, Quarzit, Hornstein, Feuerstein) bestehen. Die Herstellung durch den Menschen erfolgte

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Gliederung und Zeitbestimmung

Die Steinartefakte lassen sich nach Form und Herstellungsart in Typen ordnen. Übereinstimmende oder ähnliche Typenkomplexe ergeben Formengruppen, die sich in der Art und Zusammensetzung des Geräteinventars (»Industrie«) von anderen Gruppen

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Altpaläolithikum

Der älteste und längste Abschnitt der Altsteinzeit ist das Altpaläolithikum. Dessen erster Teil fällt in die Zeit der Australopithecinen (etwa vor 4–1,5 Mio. Jahren); dieser Menschentyp lebte in der wildreichen Wald- und Savannenlandschaft Ost- und Südafrikas. Lebensgrundlage war das Sammeln von Früchten, Pflanzen, Kleintieren und Eiern; eine Beteiligung an der Beute von

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Mittelpaläolithikum

Das Mittelpaläolithikum (von etwa 200 000 oder 150 000 Jahren bis ungefähr 40 000 Jahre vor heute) ist die Zeit des Neandertalers. Seine verwandtschaftliche Stellung zum anatomisch modernen Menschen (und seine Klassifizierung als eigene Art Homo neanderthalensis bzw. als Unterart Homo sapiens neanderthalensis) ist umstritten (Neandertaler, Homo sapiens). Beide Gruppen teilten sich über 60 000 Jahre lang im Vorderen Orient (Höhlen des Karmel; Palästina, Vorgeschichte) und in Europa gemeinsame Lebensräume. Die Zeit des Neandertalers, die vor ca. 40 000 Jahren

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Jungpaläolithikum

Das Jungpaläolithikum, die Zeit unserer europäischen eiszeitlichen Vorfahren (Homo sapiens sapiens, Cro-Magnon-Mensch) umfasst den zweiten Teil der letzten Würm-/Weichsel-Eiszeit (vor etwa 40 000–13 000 Jahren) und ist gekennzeichnet von zahlreichen bedeutenden Veränderungen in der Lebens- und Wirtschaftsweise der Menschen. In der zu dieser Zeit offenen Tundra- und Steppenlandschaft entstanden in weiten Teilen Eurasiens hoch entwickelte Jägerkulturen, die sich durch Traditionen, Religion, Lebensweise und Ausrüstung voneinander unterscheiden. Eine deutlich verbesserte Bewaffnung erlaubte es, den Lebensunterhalt ohne große Mühe zu sichern. Diese zunehmende kulturelle

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Spätpaläolithikum

Als Spätpaläolithikum wird der magdalénienzeitliche und nachmagdalénienzeitliche Fundstoff aus der Alleröd- und der jüngeren Dryaszeit, den vergleichsweise kürzeren Klimaschwankungen gegen Ende der letzten Eiszeit (etwa 10./9. Jahrtausend v. Chr.), v. a. in Mittel- und Nordeuropa, zusammengefasst (Freilandsiedlung Gönnersdorf, Hamburger Kultur). In

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Werke

Weiterführende Literatur:

H. D. Kahlke: Die Eiszeit (31994);
A. Leroi-Gourhan: Hand u. Wort. Die Evolution v. Technik, Sprache
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Weitere Medien

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Feuerstein: Pfeilspitze

Feuerstein ist ein sehr hartes Gestein und wurde

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Quellenangabe
Brockhaus, Altsteinzeit. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/altsteinzeit