Für die Anhänger rabenschwarzer Kuriositäten führt der Weg in Limas Altstadt zunächst einmal zu makabren Mosaiken unter die Erde: in die Katakomben des prachtvollen und in der Blüte der spanischen Kolonisation erbauten Convento de San Francisco. Dort fanden bis zur Anlage des städtischen Großfriedhofs zu Beginn des 19. Jahrhunderts Zehntausende von Menschen ihre letzte Ruhestätte, zunächst ausschließlich Geistliche, später auch Normalsterbliche jedweden Standes. Die ärmeren Bürger setzte man, in einfache Decken geschlungen, in runden Massengräbern bei. Heute bietet sich ein Anblick,

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Quellenangabe
Brockhaus, Balkone aus Holz und Mosaike aus Knochen. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/altstadt-von-lima-welterbe/balkone-aus-holz-und-mosaike-aus-knochen