Ölpest, umgangssprachliche Bezeichnung für eine Form der Meeresverschmutzung (v. a. der Meeresküsten) samt der dortigen Flora und Fauna durch Rohöl (z. B. aus Tankerhavarien, Offshorebohrungen, Kriegshandlungen) oder Ölrückstände, die in großen Feldern (Ölteppich) auf dem Wasser schwimmen und auch angespült werden können. 

Man unterscheidet zwischen akuter Ölpest (Tankerunfälle, Unfälle auf Ölbohrplattformen) und schleichender, chronischer Ölpest, die für Meeresorganismen und Seevögel besonders verheerende Folgen hat.

Das ausgelaufene Öl beeinträchtigt den Gasaustausch mit dem Luftraum sowie andere Lebensfunktionen des Ökosystems erheblich. Innerhalb von 1

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Quellenangabe
Brockhaus, Ölpest. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ölpest