Ätzen, das Abtragen und Verändern der Oberfläche fester Stoffe durch Anwendung auflösender, mehr oder weniger chemisch aggressiver Substanzen (Ätzmittel) oder auch durch elektrochemische Einwirkung (v. a. bei Metallen) und durch Strahleneinwirkung (Strahlätzen, Strahlenabtragung). Wenn die Veränderung der Oberfläche ungewollt geschieht und zu einer Beschädigung oder Verletzung führt (z. B. bei einer Denaturierung der Haut durch Chemikalien oder stark basische Reinigungsmittel), so spricht man von Verätzen. Im Gegensatz zum Beizen wird beim Ätzen nicht nur die Deckschicht entfernt, sondern auch der Untergrund abgetragen.

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Quellenangabe
Brockhaus, Ätzen. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ätzen