Walther von der Vogelweide war ein mittelhochdeutscher Dichter, * um 1170, † 1230.

Sein Lebensweg ist nur lückenhaft

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Die Dichtung des Mittelalters

Gedichte wurden im Mittelalter aus anderen Gründen verfasst als heute. Sie waren nicht für Gedichtbände und zur stillen Lektüre gedacht, sondern wurden vielmehr in Gesellschaft anderer vorgetragen. Zu jener Zeit war

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Das Minnelied

Das mit Abstand beliebteste Thema der Verse ist das Minnelied. Minne bedeutet einfach übersetzt »Liebe«, doch die im Minnelied besungene Liebe hatte zu jener Zeit eine andere Bedeutung als heute. Die Minne stand ganz im

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Die Troubadoure

Die Wiege der Troubadourdichtung war der Hof des Herzogs Wilhelm X. von Aquitanien (1099–1137). Hier wurde die neue Lyrik zum ersten Mal am Hofe eingeführt. Da der Herzog sich sehr für Gesang begeisterte, wurde er auch scherzhaft der

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Die Zeit Walthers von der Vogelweide

Walther von der Vogelweide lebte etwa von 1170 bis zum Jahr 1230. Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation war dies eine sehr bewegte Zeit. Zwei einflussreiche Familien

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Sein Leben und seine Gedichte

Alles, was man heute über den berühmtesten Minnesänger des Mittelalters weiß, stammt aus den biografischen Erwähnungen in seinen Liedern. Nur ein einziges Mal ist er in einer Urkunde in Passau erwähnt. Walther von der Vogelweide wurde um 1170 im Sprachraum des heutigen Österreichs geboren. Seine Familie gehörte zu den Ministerialen, den Beamten der Fürsten, die selbst über keinen eigenen Besitz verfügten. Mit etwa 20 Jahren kam er an den Hof des Herzogs Friedrich I. von Österreich

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Literatur

Brunner, H., Walther von der Vogelweide. Epoche – Werk – Wirkung (München 2009
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Quellenangabe
Brockhaus, Walther von der Vogelweide. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/walther-von-der-vogelweide