Vinylchloridkrankheit
Vinylchloridkrankheit [v-],
Bezeichnung für durch langfristige Einwirkung (insbesondere Einatmung) von Vinylchlorid auftretende krankhafte Veränderungen v. a. bei Arbeiten in der Polyvinylchloridproduktion. Das Vollbild der Vinylchloridkrankheit betrifft das Gefäßsystem mit Durchblutungsstörungen (sekundäre Raynaud-Krankheit), Hautveränderungen, Knochenschwund (Akroosteolyse), Schädigung der Blutbildung (Thrombozytopenie) und Leberfibrose. Nach einer Latenzzeit von bis zu 20 Jahren kann Leberkrebs
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