Ruanda, auch Rwanda, ist ein Staat in Ostafrika mit (2018) 12,3

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Landesporträt

Ruanda ist ein Staat in Ostafrika. Die Hauptstadt heißt Kigali. Mit einer Fläche etwa so groß wie Belgien gehört Ruanda zu den kleinsten und gleichzeitig am dichtesten besiedelten Ländern Afrikas. Das Land hat keinen direkten Zugang zum Meer. Im Westen befindet sich der große Kiwusee.

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Geografie

Ruanda liegt etwas südlich vom Äquator im Übergang von Ostafrika nach Zentralafrika. Die Landschaft wird von einer Hochebene eingenommen. Der Westen mit dem großen Kiwusee gehört zum Bereich des Zentralafrikanischen Grabens. Im Norden erheben sich die Virungavulkane mit dem

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Gesellschaft

Ruanda hat 12,3 Mio. Einwohner. Ruanda gehört mit 499 Einwohner je km2 zu den am dichtesten besiedelten Ländern des afrikanischen Kontinents (Kenia: 90 Einw./km2; Äthiopien: 109 Einw./km2). Die meisten Menschen leben auf dem Land. Die Hauptstadt Kigali ist die einzige

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Politik und Recht

Nach dem Völkermord 1994 gestaltete sich Ruanda als Staat neu. Nach der Verfassung von 2003 ist das Land eine präsidiale Republik mit Mehrparteiensystem.

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Wappen Ruandas. Das Wappen soll die industrielle Entwicklung durch Arbeit symbolisieren.

An der Spitze steht der Präsident, der direkt vom Volk gewählt wird und mit umfangreichen Rechten ausgestattet ist. Er ist Oberbefehlshaber der Armee

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Wirtschaft

Ruanda ist ein Schwellenland und zählt zu den ärmsten Staaten weltweit. In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich die Wirtschaft gut entwickelt, vor allem seit 2001. Der Weg zu mehr Wirtschaftswachstum und damit einer besseren Versorgung der Bevölkerung

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Geschichte

Die Twa, ein Pygmäenvolk, besiedelten als erste das Gebiet des heutigen Ruanda. Ab dem 8. Jahrhundert wanderte das Bantu-Volk der Hutu ein, später folgten die Tutsi, ein nilotisches Hirtenvolk. Die Hutu betrieben Ackerbau, die Tutsi züchteten Vieh. Beide Volksgruppen schlossen sich schließlich teilweise zusammen. Trotz

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Kultur

Musik, Tanz, Kunsthandwerk und Dichtung gehören in Ruanda zu den frühen Kunstformen. Sie kamen vor allem bei Zeremonien und Festen zum Einsatz. Zu den traditionellen Musikinstrumenten gehört die Inanga, eine

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Quellenangabe
Brockhaus, Ruanda. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/ruanda