Die Plattentektonik ist eine Theorie zur Erklärung der dynamischen Vorgänge in den Gesteinsschichten der äußeren Erdhülle

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Forschungsgeschichte

Als sich mit dem Zeitalter der Entdeckungen, wie z.B. die Entdeckung der Neuen Welt, die Küstenlinien weit entfernter Weltteile auf Landkarten immer genauer darstellen ließen, wurde die Beobachtung gemacht, dass sich die Erdregionen wie Teile eines Puzzles aneinander fügen lassen. Am

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Die Kontinentalverschiebung

Einsichten in geophysikalische Vorgänge und eine Vielzahl paläontologischer Funde ermöglichen es heute, die Lage der Kontinente in früheren Epochen annähernd zu rekonstruieren. Im Verlauf der Erdgeschichte

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Prozesse an den Plattenrändern

Für die Gestaltung der Erdoberfläche ist die Bewegung der Platten von entscheidender Bedeutung, denn mit der Verschiebung der Kontinentalplatten stehen komplexe Prozesse im Erdinnern (endogene Kräfte) im Zusammenhang. Ihren Ausdruck finden sie im Auftürmen mächtiger Gebirge, in der Ausbildung von Tiefseegräben, in Erdbeben

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Subduktion, Kollision und Transformstörung

Beim Zusammenstoß einer ozeanischen und einer kontinentalen Platte wird die erheblich dünnere ozeanische Platte zum Abtauchen gezwungen. Die Sedimente, die auf der abtauchenden Platte aufliegen, werden dabei abgeschabt und bilden einen enormen Ablagerungskeil, der im Lauf von Jahrmillionen zu einem Gebirge aufgefaltet wird. Am Rand der Subduktionszone kann es also zu gewaltigen Gebirgsbildungsprozessen kommen. Prominentes Beispiel ist die Auffaltung der Anden in

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Literatur

Livermore, R., The tectonic plates are moving! (Oxford 2018)
Rothe, P.
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Quellenangabe
Brockhaus, Plattentektonik. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/plattentektonik