Leukozytendepletion
Leukozytendepletion [zu lateinisch depletio »das Aderlassen«, »Aderlass«] die, -/-en,
Behandlung von Blutkonserven zur Transfusion mit dem Ziel einer weitgehenden Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), da durch Leukozyten immunologisch bedingte Unverträglichkeitsreaktionen ausgelöst und bestimmte Viren (z. B. Zytomegalievirus) übertragen werden können. Die Leukozytendepletion wird v. a. auch als vorsorgliche Maßnahme angesehen, da das Risiko für eine Übertragung der Erreger
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