Als Gallier [lateinisch »Galli«] bezeichneten die alten Römer die Bewohner in den

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Die Herkunft der Gallier

Die Gallier gehörten zur Völkergruppe der Kelten. Die Kelten waren nie ein gemeinsames Volk, sondern unterteilten sich in verschiedene Stämme. Die Stämme hatten allerdings gleiche oder sehr ähnliche Lebensweisen, Sprachen und religiöse Vorstellungen. Griechische Gelehrte wie Herodot glaubten deshalb, dass es sich bei diesen Stämmen nur um ein einziges Volk handelte. Dieses Volk

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Die Gallier und die Römer

Nach den geografischen Vorstellungen der Römer umfasste Gallien das heutige Frankreich, Belgien, Luxemburg, Oberitalien sowie Teile der Schweiz und Deutschlands entlang des Rheins. Die keltischen Bewohner dieser Gebiete wurden von den Römern Gallier genannt, lateinisch »Galli«. Am Ende des 3. Jahrhunderts vor Christus eroberten die Römer den

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Fürsten, Druiden und Götter

Fest steht, dass jeder gallische Stamm ein eigenes Oberhaupt wählte, einen Fürsten. Es gab aber keinen gemeinsamen Herrscher über ganz Gallien oder alle Gallier. Wenngleich dies wohl selten vorkam, konnten auch Frauen die Rolle als Anführerin bekleiden und sogar mit in

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Frankreichs Wappentier: Der gallische Hahn

Nicht nur die Comic-Abenteuer von Asterix und Obelix erinnern Französinnen und Franzosen noch heute an ihre gallischen Vorfahren. Frankreichs nationales Wappentier ist der sogenannte gallische Hahn, französisch »le coq gaulois«. Die französische Fußball- und Handballnationalmannschaft der Männer sowie der Frauen trägt ein Logo mit

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Literatur

Demandt, A., Die Kelten (8. Aufl. München 2015)
GEO Epoche 47/2011, Die
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Mitwirkende

  • Kay Peter Jankrift
Quellenangabe
Brockhaus, Gallier. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/gallier