Mit dem Begriff Erinnerungskultur bezeichnet man ganz allgemein die Art und Weise, wie sich eine Gesellschaft Rechenschaft ablegt über ihre Herkunft und Vergangenheit

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Erinnerungskultur in der Antike und im Mittelalter

Auch wenn der Begriff vergleichsweise neu ist, war eine gemeinsame Erinnerungskultur den Menschen in der Vergangenheit stets wichtig, weil sie identitätsstiftend sein kann. Damit ist gemeint, dass die

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Aufklärung und 19. Jahrhundert

Erst im Zeitalter der Aufklärung begann sich die Erinnerungskultur allmählich aus dem religiösen Kontext zu

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Totalitäre Regime

Totalitäre Regime haben ein besonders ausgeprägtes Bedürfnis, ihre Staats- und Herrschaftsform historisch zu legitimieren. Totalitäre

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Erinnerungskultur und Meinungsfreiheit

Auch demokratische Staatswesen wie die Bundesrepublik Deutschland haben das Bedürfnis, durch sinnstiftende Erzählungen im Rahmen der Erinnerungskultur die Gemeinschaft zu fördern. Dies reicht von der

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Zukunft braucht Erinnerung

Die Erinnerungskultur blickt zurück und immer auch vorwärts. Sie besinnt sich auf bestimmte Ereignisse in der Vergangenheit

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Archive, Bibliotheken und Museen

ArchiveBibliotheken und Museen werden oft als das politisch-kulturelle »Gedächtnis einer Nation« bezeichnet. Hier wird

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Denkmäler, Mahnmale und Gedenkstätten

In einer lebendigen Erinnerungskultur muss das in Archiven aufbewahrte Wissen auch in den öffentlichen Raum hineingetragen und gestaltet werden. Welche Ereignisse und Personen eine Gesellschaft gerade für erinnerungswürdig hält und wie diese jeweils gedeutet werden, kann man auch an der Gestaltung und Aussage von Denkmälern und Mahnmalen ablesen. Erstere wollen

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Jahres- und Gedenktage

Jahres- und Gedenktage, die manchmal sogar zu einem Feiertag erhoben werden, sind von besonderer Bedeutung, um durch die gewollte Erinnerung an bestimmte Ereignisse das Selbstverständnis eines Staates auszudrücken und das Zusammengehörigkeitsgefühl einer Gruppe zu stärken, manchmal auch in bewusster

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Symbolträchtige Gebäude

Einen großen Stellenwert im Rahmen der nationalen Erinnerungskultur kann symbolträchtigen Gebäuden zugemessen werden, wie etwa dem Hambacher Schloss im südlichen Rheinland-Pfalz. Hier trafen sich im Frühjahr 1832 Menschen, um

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Schule und Unterricht

Von besonderer Bedeutung für die  Verbreitung einer Erinnerungskultur sind Schule und Unterricht – und hier nicht zuletzt der Geschichtsunterricht, ist es doch das zentrale

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Literatur

Giesecke, D., Welzer, H., Das Menschenmögliche. Zur Renovierung der deutschen Erinnerungskultur
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Mitwirkende

  • Ralph Erbar
Quellenangabe
Brockhaus, Erinnerungskultur. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/erinnerungskultur