Der Begriff Dolchstoßlegende bezieht sich auf eine politische Diskussion in Deutschland nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg (1914–1918).

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Der Dolchstoß

Einer der bekanntesten Urheber der Dolchstoßlegende war Paul von Hindenburg (1847–1934). Hindenburg war in seiner Eigenschaft als Chef der Obersten Heeresleitung (OHL) während des Ersten Weltkriegs der führende deutsche General gewesen. Weil er zu Beginn des Krieges eine Reihe von Schlachten gewonnen hatte, genoss er bei

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Das Ende des Ersten Weltkriegs

Die rechten Parteien und ihre Presseorgane sorgten dafür, dass das Bild von dem Dolchstoß in Deutschland rasche Verbreitung fand. Für viele Menschen war die Niederlage im Ersten Weltkrieg ein schwerer Schock. Vier Jahre zuvor hatte

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Die Novemberrevolution

Ende Oktober 1918 erging von der Leitung der Flotte der Befehl, noch einmal gegen die englische Flotte in See zu stechen. Doch

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Weimarer Republik und Versailler Vertrag

Am 19. Januar 1919 fanden die Wahlen zur verfassunggebenden Nationalversammlung statt. Am 6. Februar trat die Versammlung, in der die SPD, das Zentrum und

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Reaktionen in Deutschland

Die harten Bedingungen des Versailler Vertrags sorgten in Deutschland für großen Unmut. Die größte Entrüstung rief der Artikel 231 hervor. Darin

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Auswirkungen für die Weimarer Republik

Für die junge Weimarer Demokratie wurde dies zu einer schweren Belastungsprobe. Denn es waren die Demokraten, denen man

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Literatur

Grevelhörster, L., Kleine Geschichte der Weimarer Republik 1918 – 1933: ein
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Quellenangabe
Brockhaus, Dolchstoßlegende. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/dolchstosslegende